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Klassische Musik und Oper von Classissima

Riccardo Muti

Samstag 3. Dezember 2016


Crescendo

14. November

Revolution und Restauration in Salzburg - Warum Hinterhäuser Festspiel-Programm ein Zeichen der Zeit ist

Crescendo„Make Salzburg Great again!“ – Markus Hinterhäuser stellt das Programm 2017 vor und entpuppt sich als Obama der Kultur: Mehr Miteinander, mehr Eigenverantwortung, mehr nachdenken. Von Axel Brüggemann Es wird derzeit ja viel über Eliten, verkrustete Strukturen, über Lobbyisten und Systeme debattiert, die nur noch wenig mit dem zu tun haben, was die Menschen bewegt, über Seilschaften, Netzwerke und die Spaltung der Gesellschaft. Das Gute an der Kultur ist, dass sie – wenn sie aktuell ist – jene Welt, in der wir leben, widerspiegelt. Und, ja, es fällt nicht schwer, auch in der Kultur weltfremde Verkrustungen aufzuzeigen. Schaut man sich etwa die Salzburger Festspiele an, haben sie in den letzten Jahren genau jene Gegenwart wiedergespiegelt, gegen die derzeit so viele Sturm laufen: Eine Elite aus Showbusiness, Politik und Gesellschaft gibt sich ein sommerliches Stelldichein, man sieht und wird gesehen, gibt horrendes Geld für Karten aus und erwartet dafür, dass die abendlichen Vorstellungen bitteschön als nette Klangtapete dienen. Es war der Intendant Alexander Pereira, der dafür gesorgt hat, dass einer des spannendsten Festivals an diesen Punkt katapultiert wurde. Sein Salzburg war vor allen Dingen ein Laufsteg für den Intendanten selber, der es offensichtlich genoss, sich mit Prominenz zu umgeben und seine Sponsoren mit jener Kultur zu füttern, die er für geeignet erachtete: Schauspiel, Konzert und Oper, die vor allen Dingen schön sein sollten! Selbst seinem Interims-Nachfolger Sven-Eric Bechtolf war es nicht gelungen, diesen Status Quo zu ändern. Die Konsequenz: das Feuilleton und die interessierten Zuschauer verloren das Interesse an Salzburg. Der Strippenzieher Nun hat „Intendant Elect“, Markus Hinterhäuser, das Programm seiner ersten Salzburger Saison im Sommer 2017 bekannt gegeben (hier alle Veranstaltungen ). Es ist kein Geheimnis: Seit Jahren hat auch er Kultur- und Machtpolitik in den Hinterzimmern betrieben, Politiker und Journalisten in Salzburgs Cafés getroffen und sie darauf eingeschworen, dass die Salzburger Festspiele endlich revolutioniert werden müssten – und dass er der geeignetste Mann für diese Aufgabe sei. Mein Hinterstübchen-Treffen mit ihm fand in Wien statt, in der „China Bar“, in der er mir – bei allerhand Zigaretten und Bier – erklärt hat, was nun nötig wäre. Zunächst hat Hinterhäuser begonnen, über Leonard Cohen zu schwärmen („zu seinen Konzerten würde ich auf den Knien kriechen“), dann hat er durchblicken lassen, dass er das, was damals in Salzburg lief, für Totengräberei hielt und sich schließlich mächtig über den herrschenden „Kulturkonsum“ aufgeregt. „Wenn ein Publikum die ‚Kindertotenlieder’ hört und danach noch in der Lage ist, Champagner zu schlürfen“, regte er sich auf, „dann ist mit der Aufführung irgendetwas schief gelaufen.“ Hinterhäuser will keine Kultur als Soundtrack der Schicki-Mickis, seine Kultur, so erklärte er damals, soll verwirren, Ohren öffnen, schockieren, zum Neudenken herausfordern. Mit anderen Worten: Auch sein Salzburg soll politisch sein, aber nicht als Ort des Inzests, sondern als Location des freien Denkens. Schon vor zwei Jahren sagte er auf Bedenken, ob sein Programm überhaupt durchsetzbar sei – politisch und wirtschaftlich: „Wir leben in einer Welt, in der die Leute vielleicht mehr Fragezeichen vor sich hertragen als manche Politiker und Theatermacher es wahrhaben will. Die Zeit ist reif, daraus Kapital zu schlagen.“ Was er meinte: Die Kultur, die er anbieten will, sollte das Bestehende nicht bestätigen, sondern hinterfragen. Es hat ziemlich lange gedauert, bis die Zeit für Hinterhäuser reif war: Zunächst hatte er gegen Pereira verloren, dann verging noch einmal Zeit – nun, endlich, war auch das Salzburger Kuratorium bereit für den Wandel. Gerade noch rechtzeitig. “Make Salzburg great again” Hinterhäuser will „Salzburg great again“ machen, aber dafür setzt er nicht auf radikale Systemänderung, nicht auf despotische Revolution und vor allen Dingen nicht auf Provokations-Populismus. Er ruft eher „Yes, we can!“ und glaubt daran, dass das Festival gemeinsam mit dem Publikum – dem alten und dem neuen – wieder spannend werden kann. Hinterhäuser ist kein dogmatischer Revoluzzer, sondern ein Begeisterer für das Denken. Das hat er bereits als Chef der „Wiener Festwochen“ durchblicken lassen. Und genau davon erzählt auch sein neues Programm in Salzburg. Hinterhäuser gibt dem Establishment durchaus Zucker: „Aida“ mit Netrebko unter Leitung von Riccardo Muti – das hätte auch in den letzten Jahren auf dem Programm stehen können. Dafür muss sich das Publikum heuer aber mit der Lesart der iranischstämmigen US-Amerikanerin Shirin Neshat auseinandersetzen. Die Videokünstlerin kannte Verdis Oper nicht, als Hinterhäuser sie anfragte – aber sie war begeistert, Regie führen zu dürfen. Man darf eine vollkommen neue Lesart erwarten. Ähnlich publikumswirksam dürfte Domingos Auftritt in „I due Foscari“ sein. Aber dafür bietet Hinterhäuser dann eben auch Moderne für Herz und Hirn an. Er hat verstanden, dass Opern wie „Lady Macbeth von Mzensk“ (Regie: Andreas Kriegenburg, Dirigent: Mariss Jansons), „Wozzeck“ (William Kentridge und Vladimir Jurowski) oder „Lear“ von Reimann (Simon Stone, Franz Welser-Möst) längst Klassiker sind. Dass es durchaus ein Publikum gibt, das keine Angst mehr vor der Moderne hat. Also stellt er mit diesen Opern Stücke auf das Programm, die das Potenzial zur Verstörung haben, aber dabei immer auch an den sinnlichen Impuls appellieren. Ähnlich ist sein Schwerpunkt zu 450 Jahre Monteverdi aufgebaut: John Eliot Gardiner wurde beauftragt, die Modernität des Alten unter Beweis zu stellen. Hinterhäuser versteht es, das Entdecken zu einem Lustgewinn zu machen. Und das tut er auch bei den geladenen Künstlern: Klar, Theodor Currentzis für „Le clamenza di Tito“ einzuladen, ist vielleicht nicht besonders mutig, sondern eher ein sicherer Erfolg – aber es wird ein Mozart-Neulesen in Salzburg geben. Ähnlich mit den Orchestern, Dirigenten und Virtuosen, die Hinterhäuser für die Konzerte einlädt: Neben den Wiener Philharmonikern bekommt Currentzis’ „musicAeterna“ einen großen Raum, um seine Arbeit an Mozart zu untermauern, die Berliner Philharmoniker werden kommen und Pittsburgh. Beim Nachwuchs setzt Hinterhäuser zum Glück nicht länger auf Dudamels Venezuela-Propaganda mit dem „Simon Bolivar Jugendorchester“, sondern auf musikalisch glaubhaftere Ensembles wie das Gustav Mahler Jugendorchester (mit Metzmacher) und das West-Eastern Divan Orchestra (mit Barenboim). Ähnlich abwechslungsreich seine Solisten-Riege. Neben Anne Sophie Mutter (der Klassik-Klassikerin) hat Pianist Hinterhäuser folgende Klavier-Kollegen eingeladen: Schiff, Sokolov, Kissin, Levit, Uchida, Argerich und Pollini – das ist zum Teil bewährt, zum Teil spannend, zum Teil auch ein bisschen anbiedernd. Schade, dass Hinterhäuser nicht über seiner kleinen Fehde mit Rudolf Buchbinder steht und den Salzburger Publikumsliebling heuer nicht eingeladen hat – so hätte er ein Zeichen für Versöhnung setzen können. Dennoch: Hinterhäuser lädt wieder Klasse ein, echte Könner – Musiker, die Musik mit Denken verbinden und nicht mit purem Entertainment. Mitnehmen statt spalten Tatsächlich scheint es dem neuen Intendanten zu gelingen, Salzburg zwar nicht neu zu erfinden, sondern innerhalb der Konventionen an neue Grenzen zu führen. Und damit könnte sein Verständnis von Kultur durchaus auch als Modell für die wirklich wahre Welt dienen: Mitnehmen statt spalten, ernst nehmen statt lächerlich machen, besser machen statt meckern. Hinterhäuser gelingt es in seinem ersten Programm, das Stammbublikum nicht zu düpieren, es mitzunehmen. Anders als einst Gérard Mortier – der den Krieg gegen den Klunker geführt hat – verspricht Hinterhäusers Programm etwas Anderes: Die Vereinigung des Alten mit dem Neuen, das Mitnehmen aller, die auch nur das geringste Interesse an einer Kultur haben, die nicht allein als Tapete, sondern auch zum eigenen Denken anregt – ein Programm jenseits der Ideologie, in dem die Musik und die Könnerschaft die Hauptrolle spielt. Hinterhäuser geht es in seinem ersten Programm nicht um die pure Provokation, sondern um die Begeisterung, darum, Salzburg wieder spannend und etwas unvorhersehbarer zu machen, zu einem Ort, an dem die Tradition auf die Erneuerung trifft – und um dauernden Diskurs. Allein damit ist schon viel geschafft: Salzburg entblättert die Goldfolie und mischt die olle Mozart-Schokolade seiner Musik-Kugeln mit exotischen Gewürzen. Verstörend ist das nicht – spannend ist das allemal

Crescendo

7. September

Brillante Chamäleons - Brillante Chamäleons

Jung, authentisch, gutaussehend und dennoch zielstrebig gibt sich die aktuelle Generation der Star-Dirigenten. Aber können sie mithalten mit den großen „Unberührbaren“, den Karajans und Kleibers?„Sakermentsverfluchter Bub’, nit trocken hinterm Ohr und fuchtelt mit ’n Spadi!“ Wie der Baron Ochs aus Richard Strauss’ Rosenkavalier schimpft vielleicht manch altgedienter Kapellmeister über die junge Dirigentengeneration, die derzeit in den Konzertsälen der Welt Furore macht. Das dürfte einen Robin Ticciati (33), Omer Meir Wellber (34), Gustavo Dudamel (35), Pablo Heras-Casado (38) oder Andris Nelsons (37) kaum kümmern, sind sie doch auf dem besten Wege, ihre geistigen Väter zu beerben und die Lücke zu füllen, die der Tod von Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Kurt Masur und Lorin Maazel in den letzten beiden Jahren hinterlassen hat. Mit dem Kapellmeistertypus alter Schule, dem selbstverliebten Dirigenten oder aufbrausenden Pulttyrannen a la Toscanini, der alle Autorität in sich aufzusammeln schien, haben die „Grünschnäbel“ wenig gemein. Schon gar nicht mit dessen autoritärem Gebaren, das nicht bat, sondern – mit einem Lidschlag gewissermaßen – das ihm Gebührende forderte. „Diesen Diktatorentyp gibt es nicht mehr“, sagt auch Marcus Rudolf Axt, Intendant der Bamberger Symphoniker, die alle drei Jahre den Gustav-Mahler-Wettbewerb ausrichten, die Casting-Show für die kommende Dirigentengeneration. „Das Bedürfnis nach Persönlichkeiten hat sich allerdings nicht geändert.“ Betont lässig geben sich die jungen Dirigenten, erscheinen zum Interview in Sportschuhen und Jeans. In puncto Zielstrebigkeit, Ehrgeiz stehen sie aber ihren Vorgängern in nichts nach. „In England gab es Könige, die jünger waren als ich“, grinst Daniel Harding. „Autorität hat mit Alter nichts zu tun.“ 14 Jahre war der heute 40-Jährige alt, als er unbefangen und forsch den bereits weltberühmten Simon Rattle zu seiner privaten Aufführung von Schönbergs Pierrot Lunaire, die er mit Freunden veranstaltete, einlud. Hardings Unerschrockenheit zahlte sich aus. Mit 17 durfte er bei Rattle assistieren, mit 20 bei Abbado und bald darauf die Berliner Philharmoniker dirigieren. Abbado nannte ihn nicht nur „mein kleines Genie“, sondern vertraute ihm auch sein Mahler Chamber Orchestra an, das er ab 2003 als Musikdirektor führte. Unlängst wurde er vom Orchester zum Conductor Laureate ernannt. Im Herbst 2016 übernimmt Harding noch die Position des Chefdirigenten beim Orchestre de Paris. Gustavo Dudamel fliegen die Herzen genauso zu. Vielleicht, weil er das gewisse Etwas hat. Dichter schwarzer Lockenkopf, Körpersprache wie die von Leonard Bernstein. In seiner Heimat Venezuela wird er als Held gefeiert, in den USA als der „heißeste Dirigent des Planeten“ gehandelt. Seit sieben Jahren führt er das Los Angeles Philharmonic Orchestra, 2017 wird er das Wiener Neujahrskonzert dirigieren, mit knapp 36 Jahren der jüngste Dirigent in der Geschichte. Vorbei die Zeiten, als selbst die Stehplatzbesucher an der Mailänder Scala bei einem Auftritt Dudamels Handzettel verteilten mit mahnenden Worten: Dies sei ein Haus, wo man große Dirigenten erwarte vom Kaliber eines Abbado oder Muti. 2007 hatte sogar Lorin Maazel über die „Baby-Dirigenten“ geschimpft, die zu „früh debütierten“, auch dann, „wenn sie noch nichts können“, und von den Orchestern profierten, die „besser“ seien als sie selbst. War das der Neid des „alten Hasen“? Vergessen hatte Maazel, dass er selbst mit neun Jahren vor dem NBC-Orchester stand. Auch Riccardo Chailly (63) lästerte über die „überschätzten“ Youngsters und hätte sich wohl nie gedacht, dass er sich einst mit ihnen messen müsste. So geschehen 2015, als es um den begehrtesten Job der Klassik ging: die Nachfolge von Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern. Neben festen Größen wie Chailly und Christian Thielemann standen auch Gustavo Dudamel, Andris Nelsons und Pablo Heras-Casado auf der Kandidatenliste – nur nicht der, der es wirklich wurde: Kirill Petrenko. Aber das ist eine andere Geschichte. „Ich fühle mich noch zu jung, 2018 als Nachfolger Simon Rattles die Berliner Philharmoniker zu übernehmen“, beruhigte Nelsons 2014 die Gemüter. Und trat stattdessen die Chefposition beim Boston Symphony Orchestra an. Ab 2018 wird der Lette auch Chef des Leipziger Gewandhausorchesters. Ein rasanter Aufstieg in nur wenigen Jahren. Auch Nelsons Charisma ist einzigartig, jenes glückselige Lächeln, innere Leuchten und Staunen, das sich auf seine jungenhaften Züge legt, wenn er dirigiert: „I’m just full of music“, sagt er. „Wir beten ihn an“, sagt Paul Buttenweiser, Aufsichtsratschef des Bostoner Orchesters, „weil er so real ist“. Die Zeiten, als sich um einen Pultstar noch Geheimnisse und Mythen rankten, die seinen unnahbaren Status zementierten, sind endgültig dahin. Junge Dirigenten sehen sich heute als „Global Players“, Daniel Harding führt seine Website sogar auf Japanisch, Dudamel freut sich über seine halbe Million Follower. Fleißig auf Twitter unterwegs ist auch der franko-kanadische Dirigent Yannick Nézet- Séguin. Regelmäßig versorgt er seine „Cyberfriends“ mit Kommentaren und Bildern aus seinem Musiker- und Privatleben. Ein „brillantes Chamäleon“, das sich unterschiedlichstem Repertoire öffnet wie auch jeder technologischen Entwicklung. „Jung, begabt, schwul, digital“, schrieb „Die Welt“ 2015 über ihn. Derzeit Chef des Philadelphia Orchestra, eines fast 120 Jahre alten Klangkörpers, ließ er eine App entwickeln für das Publikum, damit es während des Konzerts auf dem Smartphone oder Tablet „mitspielt“, tweetet, fotografiert, filmt und einen Blick in die Partitur wirft. Das ist sehr neu. „Vorsicht vor den Kumpel-Maestri“, warnt allerdings Christian Thielemann. „Ein Orchester erwartet, dass ein Dirigent klare Vorstellungen von dem hat, was er tut, und diese auch vermitteln kann. (…) Gleichwohl ist jeder Dirigent klug beraten, auch auf das zu hören, was ihm ein Orchester anbietet.“ Das findet auch Robin Ticciati (33). „Es ist wichtig, in all die Gesichter der Musiker vor mir zu blicken, wenn sie musizieren. (…) Nur so kann ich als Dirigent etwas von ihnen erfahren, sie psychologisch motivieren. Denn was wäre, wenn ich den Taktstock erhöbe und niemand würde gehorchen?“ Wer ihn auf dem Podium als Mozart-Interpreten erlebt hat, kennt Ticciatis ruhige und unaufgeregte Gesten, mit denen er den Klang formt. Alles atmet, ist im organischen Fluss, erscheint rein, hell, biegsam und bar jeglicher Flunkerei. Ticciati tickt etwas anders als die anderen. Keine Website, keine Messages, keine Cyberfriends. Der introvertiert intellektuelle Dirigent kommt auch ohne aus, er liebt Bücher und die Auseinandersetzung mit Musik. Seit 2007 ist Ticciati Musikdirektor der Glyndebourne Touring Opera (GTO), 2014 auch des Glyndebourne Festival Opera. 2017/18 wird er Chef des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Selbst wenn man Glück habe, wachse man nur sehr langsam zu musikalischer Reife heran, sagt Ticciati. Das Internet, die mediale Dauerbeobachtung, sei allerdings für junge Musiker eine Belastung, findet Christian Thielemann. Nur wenige „vernichtende Kritiken“ könnten „einen ganz erheblich beschädigen“, sagt er. „Je erfahrener ich bin, desto experimentierfreudiger werde ich“, beteuert der 57-Jährige. „Je sicherer man wird, desto mehr neue Sachen kann man ausprobieren.“ Gelassenheit aber scheint offenbar nicht zu diesem Repertoire zu gehören, wie er jetzt in seiner Funktion als Musikdirektor der Wagner-Festspiele in Bayreuth bewies. Ursprünglich sollte Andris Nelsons die Festspiele 2016 mit dem Parsifal eröffnen. Doch es kam zum Eklat. Streit soll es gegeben haben um künstlerisch unterschiedliche Auffassungen. Drei Wochen vor der Premiere warf Nelsons hin. Der „alte Hase“ hatte (vorerst) gesiegt. „Gerettet“ hat die Premiere übrigens ein noch älterer Hase: Hartmut Haenchen (73). Teresa Pieschacón Raphael






Riccardo Muti

Riccardo Muti (28. Juli 1941) ist ein italienischer Dirigent. Am 1. Januar 2000 wurde er einem Millionenpublikum bekannt, als er die Wiener Philharmoniker zur Begrüßung des neuen Jahres und des neuen Jahrtausends dirigierte, was weltweit im Fernsehen übertragen wurde.



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