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Klassische Musik und Oper von Classissima

Riccardo Muti

Dienstag 31. Mai 2016


Crescendo

13. Mai

TV-Tipp: “Faszination Anne-Sophie Mutter” - TV-Tipp: "Faszination Anne-Sophie Mutter"

CrescendoSie zählt zu den Besten ihres Fachs: die Violinistin Anne-Sophie Mutter. Ihr ist das 45-minütige Porträt von Anca-Monica Pandelea “Faszination Anne-Sophie Mutter” am kommenden Sonntag, 15. Mai 2016, 23.30 Uhr, im ZDF gewidmet. Für die Filmdokumentation begleitete ein ZDF-Team ein Jahr lang die außergewöhnliche Star-Violinistin bei Proben und Aufführungen im In- und Ausland, traf Weggefährten und vermittelt in ausführlichen Interviews das musikalische Lebensziel von Anne-Sophie Mutter: “Interpretationen zu schaffen, die so zeitlos wie möglich sind.” Das Porträt zeigt Momentaufnahmen einer musikalischen Biografie und dokumentiert mit seltenen Archivaufnahmen die faszinierende Entwicklung einer Jahrhundert-Begabung, vom Wunderkind und einstigen Schützling Karajans bis hin zu einer der weltweit größten Instrumentalistinnen. Wichtige Bühnenauftritte wie bei den Salzburger Sommerfestspielen mit Riccardo Muti und den Wiener Philharmonikern oder intensive Proben für das ihr gewidmete Violinkonzert von André Previn in London geben Einblicke in den künstlerischen Alltag des Weltstars. Außerdem stehen neue musikalische Projekte mit Nachwuchstalenten ihrer Stiftung im Mittelpunkt sowie der engagierte soziale Einsatz der Violinistin, die zahlreiche Benefizaktivitäten zu ihrer Aufgabe macht.

musik heute

11. Mai

Riccardo Muti nach zwölf Jahren wieder an der Scala

Mailand – Der italienische Dirigent Riccardo Muti tritt zwölf Jahre nach seinem stürmischen Abschied wieder an der Mailänder Scala auf: Der Maestro werde am 20. und 21. Januar 2017 in dem Opernhaus das Chicago Symphony [...] The post Riccardo Muti nach zwölf Jahren wieder an der Scala appeared first on MUSIK HEUTE .




Crescendo

9. September

Reise: Abu Dhabi - Reise: Abu Dhabi

Die Stadt am Persischen Golf setzt nicht auf Massentourismus, sondern Kultur. Beim Abu Dhabi Festival trifft sich die erste Liga der Klassik, und die neuen Museen sollen ein architektonisches Statement setzen. Hannah Glaser reiste hin und traf mit Anne-Sophie Mutter einen echten Fernost-Fan.Anne-Sophie Mutter kann es kaum erwarten, bis der neue Konzertsaal im Cultural District auf Saadiyat Island fertig ist, die Geigen­virtuosin fuhr noch vor ihrem Beethoven-Konzert mit Riccardo Muti beim diesjährigen 12. Abu Dhabi Festival zur Ortsbesichtigung auf die Wüsteninsel. Zu sehen gab es vor Ort allerdings nur ein Besucherzentrum und darin gigantische Modelle und perfekte Computeranimationen. Denn Saadiyat, das künftige Eiland der Hochkultur, zu Deutsch „Insel der Glückseligen“ (siehe zweite Abbildung oben), ist derzeit noch nicht viel mehr als eine 27 Qua­dratkilometer große, staubige Wüste. Der Traum des Staatengründers von Abu Dhabi soll hier entstehen, ein kulturelles Mekka, eine Besucherdestination von Weltrang und eine neue Heimat für gut 80.000 Bewohner aus aller Welt, die der Lifestyle von Miami mit arabischem Einschlag an den Persischen Golf locken soll – angereichert mit den Leuchttürmen der europäischen Hochkultur. Große Labels und berühmte Architekten hat man längst eingekauft. So baut der französische Stararchitekt Jean Nouvel auf Saadiyat den „Louvre Abu Dhabi“. Nicolas Sarkozy legte 2009 persönlich den Grundstein, 400 Millionen Euro Lizenzgebühr bekam der Pariser Louvre für den Namen, den der Ableger für die nächsten dreißig Jahre führen darf, weitere 600 Millionen Euro werden gezahlt, um das Haus standesgerecht zu befüllen. Von 160 Werken, die zum künftigen Dauerbestand in Abu Dhabi gehören, konnten sich die Pariser im letzten Jahr in der Sonderausstellung „Geburt eines Museums“ verabschieden. Die Dependance in der Wüste wird laut Plan am 2. Dezember 2015, dem Nationalfeiertag der Vereinigten Arabischen Emirate, eingeweiht. Ein Jahr später soll das nach Scheich Zayed, dem Staatengründer, benannte Nationalmuseum eröffnen, ein futuristischer Riesenbau von Sir Norman Foster. Dritter architektonischer Paukenschlag ist das kubistische Guggenheim Museum für moderne Kunst von Frank Gehry, das 2017 die Pforten öffnen soll. Nach den Modellen im Besucherzentrum Manarat Al Saadiyat zu gehen, werden die Museen mit dem ebenfalls noch zu bauenden neuen Musik-, Konzert- und Theaterzentrum von Zaha Hadid verbunden sein und „mit Elementen wie Pavillons, Plätzen, Gassen und Kanälen den Eindruck einer auf dem Meer treibenden Stadt erwecken“. Dann wird auch das jährliche, hochkarätig besetzte Klassik­festival auf Saadiyat stattfinden, das bislang noch im Emirates Palace Hotel über die Bühne geht, der aktuellen Top-Adresse für Empfänge und Kulturveranstaltungen an Abu Dhabis Corniche. Der drei Milliarden Dollar teure orientalische Palast aus Gold und Marmor, ein Märchenbau wie aus Tausendundeiner Nacht, mit 800 Metern Durchmesser, vergoldeten Decken und Pilastern sowie gut tausend Kristallleuchtern, zeigt zur Festivalzeit in verschiedenen Seitenflügeln Ausstellungen arabischer Künstler. Dieses Jahr konnte man unter dem Motto „View from Inside“ zeitgenössische Fotografien studieren, die traditionelle Muster und Sehgewohnheiten aufbrechen, und Installationen wie jene zum 11. September 2001, bei der die Skyline Manhattans von ausgeleuchteten Buchrücken gebildet wird, den Schattenriss der Türme des einstigen World Trade Centers werfen zwei großformatige Koran-Bände. Im Untergeschoss treffen sich im Auditorium mit etwa tausend Plätzen die Gäste des Klassikfestivals, mehrheitlich Expatriates der westlichen Industrienationen, aber auch arabische Herren im strahlend weißen Dischdascha, der Nationaltracht der Emirate, sowie verschleierte Frauen, die zwischen den Tenor-Arien von Juan Diego Flórez in bestem Englisch beratschlagten, ob und wie man verhindern kann, dass der Ehemann sich eine Zweitfrau nimmt. Bei den hochkarätigen Konzerten – und das sind sie eigentlich alle, denn nur Weltstars der Klassik werden eingeladen – sitzt fast immer Hoda Ibrahim Al Khamis-Kanoo in der ersten Reihe, die Gründerin der Abu Dhabi Music & Arts Foundation und Künstlerische Leiterin des Abu Dhabi Festivals. Mrs. Kanoo, wie sie hier nur genannt wird, wurde in Beirut geboren, ihre Mutter stammt aus Syrien, der Vater aus Saudi-Arabien. Sie studierte in Paris und setzt auf „Kulturdiplomatie“, auf Werte wie Bildung, Toleranz und Respekt. In Salzburg, München und Wien seien die Festivals in der Gesellschaft verwurzelt, hier in Abu Dhabi müsse man erst einmal die Fundamente legen und dazu brauche es Geduld und viel Engagement. Jedes Recital und jedes Konzert des Festivals wird mit einer flammenden Rede von Lisa Ball-Lechgar eröffnet, engste Vertraute und rechte Hand von Mrs. Kanoo, die dem Publikum mit ihrer Begeisterung derart einheizt, dass die Künstler mit Staunen und Ovationen begrüßt werden, als seien sie Fabelwesen aus einer anderen Galaxie. Was manche Gäste im Publikum freilich nicht daran hindert, während des Konzertes immer mal wieder die neuesten Tweets auf dem Smartphone zu checken. Und wie empfindet der Künstler auf der Bühne dieses nicht so klassikaffine Publikum? Der junge Starpianist Jan Lisiecki, der in diesem Jahr mit Haydn, Schubert und Chopin erstmals in Abu Dhabi gastierte, sieht das mit Humor: „Wir alle erleben Musik unterschiedlich, die Menschen reagieren verschieden auf den emotionalen Gehalt der Musik. Wenn ich eine Nocturne spiele, und jemand schnarcht im Publikum, dann darf ich mich eigentlich darüber freuen, denn eine Nocturne soll den Hörer schließlich entspannen – also Auftrag erfüllt.“ Hannah Glaser



Riccardo Muti

Riccardo Muti (28. Juli 1941) ist ein italienischer Dirigent. Am 1. Januar 2000 wurde er einem Millionenpublikum bekannt, als er die Wiener Philharmoniker zur Begrüßung des neuen Jahres und des neuen Jahrtausends dirigierte, was weltweit im Fernsehen übertragen wurde.



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