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Klassische Musik und Oper von Classissima

Riccardo Muti

Freitag 18. April 2014


Fono Forum

13. März

Prügelei im Konzertsaal

Fono ForumPrügelszenen im Konzertsaal gab es in der Musikgeschichte häufiger, vor allem während spektakulärer Uraufführungen wie der von Strawinsky „Sacre du printemps“ vor fast 100 Jahren in Paris. Ansonsten benimmt sich das Publikum bei klassischen Konzerten jedoch einigermaßen andächtig und gesittet und fällt höchstens durch ungebührliches Husten oder Rascheln mit Bonbonpapieren auf. Nicht so in Chicago, wo es während einer Aufführung von Brahms’ zweiter Sinfonie mit dem Chicago Symphony Orchestra (CSO) zu einer etwas handfesteren Störung kam, als der Streit zweier Konzertbesucher um den richtigen Platz in eine tätliche Auseinandersetzung mündete. Hierbei landete die Faust eines Konzertbesuchers im Gesicht eines anderen, was den Dirigenten des Abends, keinen Geringeren als Riccardo Muti, dazu veranlasste, das Konzert zu unterbrechen. Der Maestro äußerte im Nachhinein süffisant, dass er nicht hoffe, durch seine Interpretation den Streit angeheizt zu haben. Eher unwahrscheinlich.

musik heute

18. Oktober

Nabucco in Rom dirigiert von Riccardo Muti

Sonntag, 20. Oktober 2013 / 23:20 – 01:45 Uhr ARTE Oper (Frankreich 2011) Giuseppe Verdis Oper “Nabucco” behandelt die alttestamentarische Geschichte von der Gefangenschaft des jüdischen Volkes in Babylon, symbolisiert durch den Chor des dritten Aktes, das berühmte “Va pensiero” … Weiterlesen →






Crescendo

17. Oktober

Birgit Nilsson Preis 2011 an den Dirigenten Riccardo Muti verliehen

Seine Majestät König Carl Gustaf XVI. überreicht Maestro Riccardo Muti den Birgit Nilsson Preis; Foto: Fredrik Stehn Anlässlich einer von musikalischen Einlagen umrahmten Verleihungszeremonie in der Königlichen Schwedischen Oper in Stockholm nahm der Dirigent Riccardo Muti am Donnerstagabend, 13. Oktober 2011, den Birgit Nilsson Preis 2011 von König Carl Gustaf XVI. von Schweden entgegen. Der mit einer Million Dollar dotierte und von Birgit Nilsson persönlich ins Leben gerufene Preis repräsentiert die höchstdotierte Auszeichnung in der Welt der klassischen Musik. Bei der Entgegennahme des Preises meinte Maestro Muti: «Ich fühle mich sehr geehrt, diesen renommierten Preis zu erhalten, insbesondere deshalb, weil er von einer der herausragenden Künstlerinnen der Geschichte, Birgit Nilsson, ins Leben gerufen wurde. Mein tiefer Dank geht an Seine Majestät für die Übergabe dieses Preises, an die Stiftung, an die Jury, die mich ausgewählt hat, sowie an Sie, das Publikum, welche die klassische Musik unterstützt.» Ein Abend zu Ehren von Maestro Riccardo Muti Der Dirigent Riccardo Muti wurde von einer Jury bestehend aus fünf Opernexperten aus den wichtigsten Ländern, in denen Birgit Nilsson im Laufe ihrer Karriere aufgetreten ist, als Preisträger 2011 ausgewählt. Maestro Muti wird für seine ausserordentlichen Leistungen im Opern- und Konzertbereich sowie für seinen gewaltigen Einfluss auf die Musikwelt – sowohl vor als auch hinter den Kulissen – ausgezeichnet. In ihrer Ansprache zur Würdigung des Preisträgers sagte die Direktorin der Königlichen Schwedischen Oper von Stockholm, Birgitta Svendén: «Maestro Muti zählt zu den herausragenden Dirigenten der Musikgeschichte – er ist eine lebende Legende. Als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Musikwelt des 21. Jahrhunderts hat er den expressiven Musikstil perfektioniert und zu seinem von den Kritikern gefeierten Markenzeichen gemacht. Riccardo Muti möchte ‘die Töne zum Sprechen bringen´. Diesem Anspruch wird er gerecht, und dies lässt ihn eins werden mit der Partitur.» Musikalische Inspiration und ein «Grosses Finale» Im Rahmen der Preisverleihungszeremonie sang die Sopranistin Sondra Radvanovsky ‘Tacea la notte placida´ aus Verdis Il Trovatore, begleitet vom Königlichen Schwedischen Symphonieorchester unter der Leitung von Gianandrea Noseda. Als Ausklang intonierten der Königliche Schwedische Opernchor und der Schwedische Rundfunkchor, begleitet vom Königlichen Schwedischen Symphonieorchester, das weltberühmte ‘Va Pensiero´ aus dem dritten Akt der Oper Nabucco von Giuseppe Verdi. Nach der Preisverleihung dinierten die geladenen Gäste im Stockholmer Rathaus im Beisein der königlichen Familie. Unter den Anwesenden waren die schwedische Kulturministerin Lena Adelsohn Liljeroth, Jurymitglied Eva Wagner-Pasquier, Co-Leiterin der Bayreuther Festspiele, die Präsidentin des Chicago Symphony Orchestra, Deborah Rutter, sowie die schwedische Sopranistin Nina Stemme. Verleihung alle zwei bis drei Jahre Professor Rutbert Reisch, Präsident der Birgit Nilsson Stiftung, der Organisatorin des Anlasses, hiess die Gäste willkommen und stellte das abendliche Festprogramm vor, das unter anderem auch die Vorführung eines Videos zu Ehren des Preisträgers Riccardo Muti umfasste. Das Datum der nächsten Preisvergabe steht noch nicht fest; der Preis wird alle zwei bis drei Jahre an einen aktiven Sänger oder Dirigenten im Bereich Oper oder Konzert für herausragende Leistungen verliehen oder an eine Institution – etwa an ein Opernhaus für eine hervorragende Produktion, welche die spezifische künstlerische Intention eines Komponisten zum Tragen bringt, an ein Orchester oder einen Chor. Professor Reisch formulierte den Sinn und Zweck des Preises in seinen eigenen Worten: «Der Preis hat zum Ziel, Künstler oder Institutionen zu würdigen, die ein spezielles Kapitel der Musikgeschichte geschrieben haben und deren Vermächtnis die Gegenwart überdauern wird.» Die Jury Clemens Hellsberg, Präsident der Wiener Philharmoniker, Österreich Eva Wagner-Pasquier, Co-Leiterin der Bayreuther Festspiele, Deutschland Bengt Hall, Leiter der Oper von Malmö und ehemaliger Generaldirektor der Königlichen Schwedischen Oper von Stockholm, Schweden Rupert Christiansen, Opernkritiker des «Daily Telegraph» und Mitglied des OPERA Editorial Board, GB Speight Jenkins, Generaldirektor der Oper von Seattle, USA Mehr Informationen finden Sie unter www.birgitnilssonprize.org

Riccardo Muti

Riccardo Muti (28. Juli 1941) ist ein italienischer Dirigent. Am 1. Januar 2000 wurde er einem Millionenpublikum bekannt, als er die Wiener Philharmoniker zur Begrüßung des neuen Jahres und des neuen Jahrtausends dirigierte, was weltweit im Fernsehen übertragen wurde.



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